Vertrauensdozent Friedrich-Ebert-Stiftung

Ich bin seit Winter 2010/11 als Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung Ansprechpartner für Bewerber (Grund- und Graduiertenförderung) und Stipendiaten an der TH Wildau, aber auch für andere Bewerber aus der Region Berlin-Brandenburg. Die bundesweit 400 Vertrauensdozenten arbeiten mit der Abteilung Studienförderung der FES zusammen.

Die 1925 im Andenken an den ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Friedrich Ebert (SPD), gegründete FES erwartet von ihren Stipendiaten neben Begabung und überdurchschnittlichen Studienleistungen gesellschaftspolitische Kenntnisse und Engagement im Sinne der Sozialen Demokratie sowie regelmäßige Teilnahme am Seminarprogramm der Stiftung. Bisher wurden rund 17.000 Studierende gefördert.

Wenn Sie sich nicht auf ein Stipendium der FES bewerben möchten, stehe ich Ihnen dennoch für Informations- und Beratungsgespräche zur Verfügung. Selbstverständlich sind alle Gespräche vertraulich.

Weitere Stipendien

Wenn Sie sich für ein Stipendium für das Inlands- oder Auslandsstudium oder eine Praxisphase bewerben wollen, benötigen Sie (a) gute Informationen und Beratung, (b) einen Plan und langen Atem für die Bewerbung, (c) Unterstützung, Referenzen und Gutachten durch Dozenten.

Ich konnte selbst durch Stipendien studieren (Friedrich-Ebert-Stiftung, Duke University Graduate Fellowship) und promovieren (German Marshall Fund of the United States). Aus diesem Grund unterstütze ich qualifizierte Studierende, die sich bewerben wollen, durch Beratung und ggf. durch Referenzen und Gutachten.

Ich berate Sie gern über die Möglichkeiten. Voraussetzung ist aber, dass Sie sich selbst erst einmal gründlich informieren, beispielsweise hier:

Für Auslands-Stipendien in Europa (mit deutschen Fördermöglichkeiten):
Sie werden Zeit investieren müssen, um geeignete Förderprogramme zu recherchieren. Neben den großen Stiftungen gibt es viele kleine Stipendienanbieter mit recht eng definierten Nischen und oft sehr kleiner Zahl an Stipendien.

Sie sollten wissen, was Sie wollen - und Ihre Chancen realistisch einschätzen lernen. Einem Vorurteil sollten Sie jedoch nicht aufsitzen: Stipendien sind Begabtenförderung und haben etwas mit Eliten zu tun, sind aber nicht nur für "Überflieger" gedacht.

Erstklassige Noten allein reichen in der Regel nicht – und manchmal ist anderes wichtiger als ein perfekter Notenschnitt: Ihr gesellschaftliches Engagement etwa, besondere Begabungen und Ihre wirtschaftliche Lage. Studierende, die aus einkommenschwachen Familien kommen und nicht in einem Akademiker-Elternhaus aufgewachsen sind, sollten sich besonders ermutigt fühlen, denn die Chancen auf Förderung stehen gut. Studierende an Fachhochschulen und aus Ostdeutschland sind bei den Stiftungen auch unterproportional vertreten, deswegen sind ihre Aussichten eher gut einzuschätzen.

Wer in ein Stipendienprogramm aufgenommen wird, erhält zudem nicht nur kreditfreies Geld für Lebensunterhalt und Bücher, sondern Zugang zu interessanten Seminarprogrammen, Summer Schools, Unterstützung bei Praktika und Auslandsaufenthalten. Auch das Networking gehört dazu, Stipendiaten- und Ehemaligengruppen sind eine wertvolle Ergänzung Ihres Studiums.